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Bilder- und Glühweinabend 28.12.2021 19:00Uhr

Herzliche Einladung zum Glühweinabend in „der Lautenbach 2“ in Laubach. Für Glühwein und Punsch ist bestens gesorgt. Wer noch ein paar Weihnachtplätzchen der Feiertage übrig hat, kann diese gerne mitbringen. In gemütlicher Atmosphäre wollen wir uns traditionell wieder an diesen weihnachtlichen Köstlichkeiten erfreuen und dabei natürlich Bilder auf Leinwand betrachten. Bringt doch etwa 20 Bilder des vergangenen Jahres pro Person auf digitalen Speichermedien mit (natürlich keine Pflicht). Wir freuen uns auf euer Kommen und wünschen schon an dieser Stelle, geruhsame und schöne Weihnachtsfeiertage. Herzliche Grüße, H.-P. Kastner und B. Schwarz.

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Orion

Orion Gürtelsterne, Nebel und Rigel (c) R.Pfeifer 19.9.20

Nach einer kleinen Ermutigung hier ein Versuch für einen planetaren Nebel. Diesmal 32Aufnahmen a 3s bei f3,2 und 90mm iso6400 (durch das Stapeln bleibt das Rauschen im Hintergrund). Da Orion nicht allzuweit über dem Horizont stand war bei der Bearbeitung diesmal eine Substraktion des Hintergrundes sinnvoll um diesen gleichmässig und dunkel zu bekommen.

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Astronomie

Astronomie 2020

  • der Himmel hält keine lohnenswerte Mondfinsternis für uns bereit, dafür sind die Maxima der größten Meteorströme sehr günstig auf mondlose Nächte gelegt:
  • -12.08.2020: Perseidenmaximum bei abnehmendem Mond
  • -12.12.2020: Geminidenmaximum bei Neumond

Neowise

Noch ist die Gelegenheit einen Blick auf den Schweif von Neowise zu erhaschen. Hier mein Ergebnis vom 21.7.20 gegen 23:50 Richtung Norden die Helligkeitsstufe 4m wird nur mit möglichst wenig Fremdlicht erkennbar. Aus 30 Aufnahmen f70mm F4 à 10s bei ISO1250 mit Siril gestapelt, mit Gimp konvertiert. Selbst einen Hauch der Ionenspur ist zu erkennen. (Die Belichtungszeit hab ich etwas hoch gewählt, da die Sterne nicht punktförmig sind, andererseits bei einer kürzeren Zeit wäre eine höhere Kontrastanhebung nötig was mehr Rauschen sichtbar machen würde. Somit gilt es immer abzuwägen zwischen verschiedenen Nachteilen).

Neowise 2020 (rpf 21.7.2020)

Bei der Bearbeitung hab ich versucht Verfälschungen auszuschließen (Tonwertbegrenzung vermeiden, und die Sterne sind annäherd weiß). Somit scheint der Grün-/Blauton echt zu sein… Gegen den Horizont strahlt Gießen etwas.

Neowise (rpf 21.7.2020)

Und nochmal als Bewegtbild es lassen sich aus den 20Minuten die hier in 12s ablaufen Variationen des Schweifs erkennen, und einige Meteroiten.

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Astronomie

Andromeda

Nach der vorigen Methode mit Siril bearbeitet hier eine Aufnahme. Aus 25 Aufnahmen á 8s mit Blende 4 bei 6400Iso und 70mm.

Andromeda

Leider sind einige Sterne doch etwas länglich. Somit tendiert die Regel eher zu t=500/f für Details. Die Entscheidung ob man auf eine Farbversion setzt oder bei der S/W-Bearbeitung bleibt ist durchaus eine Herausforderung, da Farbe immer mit mehr Rauschen behaftet ist. Ohne Zweifel sollte aber beim „Stacking“, „Rejection“ gewählt werden, nur als Beispiel hier eine wenig bearbeitet Einzelaufnahme:

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Astronomie

Star shooting

Sterne mit einfachen Mitteln einfangen. Alle die, dir über Vor-/Nachteile von Nachführungen, Snr, bester Iso-Einstellung u.v.a mehr philosophieren können das getrost überspringen. Es ist nur eine Zusammenfassung von grundsätzlichen Vorschlägen.

Zunächst eine Checkliste der verwendeten Hilfsmittel:

  • Kamera mit einer Festbrennweite (kleines f 2.8 in diesem Fall)
  • Stativ
  • Standort mit minmalem Fremdlicht (ohne Mond, Zivilisationslicht, Dämmerung)
  • Kabel-/Fernauslöser (Alternativ lässt sich auch mit verzögerter Auslösung arbeiten)
  • Verschluss für Sucher (Alternativ oder ohnehin nicht während der Aufnahme mit der Taschenlampe hantieren)

Vorgehensweise:

  • Kamera im manuellen Modus hier f2.8 und t15s und erhöhter Iso-Einstellung hier 1600 vorbereiten. Für die Belichtungszeit gilt die tmax=600/f Regel. In meinem Fall wäre bei einer Brennweite von 60mm tmax=10s aber auch noch 15s sind tollerabel, bei 30s werden allerdings aus den Sternen Striche.
  • RAW-Aufnahmen machen
  • Eine Aufnahmeserie von ca. 20 Aufnahmen machen „Lights“ genannt. Dabei die Spiegelvorauslösung verwenden um Vibrationen durch den Spiegelschlag zu vermeiden.
  • Zwischen den Aufnahmen mit Sternenlicht jeweils eine mit Objektivdeckel und Deckel für den Sucher machen „Darks“ genannt.
  • Am Ende der Serie „Bias/Offset“-Aufnahmen (ca.20) machen, wiederum Objektiv abdecken, mit minmaler Belichtungszeit (sonstige Einstellungen beibehalten).
  • Sobald sich die Gelegenheit ergibt eine Serie (ca.20) von „Flats“ mit möglicht gleichfömiger Beleuchtung (T-Shirt spannen, Michglas-Plexiglasscheibe vor Objektiv in der Dämmerung) machen Belichtungszeit nach den Erfordernissen einer ausgewogenen Belichtung anpassen ansonsten die Einstellungen beibehalten.

Das führt zu einem ganzen Satz an Aufnahmen die nun bearbeiten werden wollen. Dazu habe ich mir zwei Lösungen angeschaut:

Nun geht es darum die jeweiligen Aufnahmen in der Software ihren Kategorien zuzuordnen DSS sollte ohne Probleme zu verwenden sein (Bilder einlesen und die jeweilige Kategorie im Kontextmenü auswählen). Siril ist da etwas anspruchsvoller, (zunächst Konvertierung nach Fits, die Zusatzauaufnahmen Stacken und in die richtige Kategorien unter Preprocessing eintragen, verzichtet hab ich auf die Farbauswertung da diese beim Sternenhimmel eher für Störungen sorgt). Beim Registrieren geht es die Position der Aufnahmen anzugleichen (gedacht für Ausgleich von Ungenauigkeiten bei der Nachführung, funktioniert aber auch bei der natürlichen Sternenbewegung). Beim Stacken geht es darum temporäre Fehler der Aufnahmen (Rauschen) durch die Kombination von Aufnahmen zu reduzieren. Das Ergebnis der Astro-Software wurde hier noch in der Bildbearbeitung mit einer Anpassung der Gradationskurve (im dunken Bereich Störungen beseitigt und die begrenzte Helligkeit der Aufnahme angehoben) für die hier gezeigt Darstellung aufbereitet.

Cassiopeia f60mmf2.8 6*15s (R.Pfeifer)

Unbefriedigned ist die Darstellung des Hintergrundes der Milchstrassen was aber durch die unterschiedliche Helligkeit zu den Vordergrundsternen durchaus eine Herausforderung ist (aber zumindestens eine annäherende Übereinstimmung mit dem wirklichen Verlauf kann man erahnen).

Noch ein Nachwort zum gefürchteten Rauschen: Es wird verursacht (in aufsteigener Reihenfolge für „Schwere“) * Belichtungszeit, * ISO Einstellung, * Ausschnittvergrößerung, * Kontraststreckung (zumindestens den Punkt Ausschnittvergrößerung kann man bei der Aufnahme positiv beeinflussen, solange man nicht Gefahr läuft das das Motiv während der Belichtungsreihe auswandert, und in Maßen sind höhere ISO-Einstellungen weniger „destruktiv“ als eine spätere extreme Kontraststreckung)

Ich versichere das keine Sterne zu Schaden gekommen sind soweit ich das erkennen konnte, nur einer ist heruntergefallen … es sollten also noch genug da sein.

Im Ergebnis bleibt festzustellen das es durchaus eine Alternative sein kann die sich Zeit zu nehmen und das Schauspiel ganz analog zu geniessen.

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Nachbearbeitung

Schärfe für Langzeitbelichtung

Inspiriert von einer Kalenderaufnahme war es mein Ziel Wasser mit einer längeren Belichtung im Fluss zu zeigen. Und da die Voraussetzungen diese Jahr etwas besser sind, hier das erste Ergebnis:

Dörsbach im Taunus ~0.5s (C) R.Pfeifer

Zunächst könnte man sagen Ziel erreicht. Allerdings viel mir bei der Inspiration eine bessere Strukturierung der Stömung auf. Dies wäre auch mit einer etwas kürzen Belichtung zu erreichen, da das aber ggf. aufwendig ist. Hier eine Rezept zum selektiven Schärfen mit Gimp (Kostenlose Programm zur Bildbearbeitung das in der neueren Version 2 einige Funktione erhalten hat, die Rezepte für anderen Programme einfacher übertragbar macht s. https://www.gimp.org/) (Der Filter Unscharf maskieren enthält die gleiche Vorgehensweise aber um die Logik zu verstehen und sich mit den Ebenenfunktionen vertraut zu machen kann es ganz hilfreich sein die Schritte nachzuvollziehen):

Zunächst öffnet man die Vorlage, dann wählt man „Ebene“ und „Ebene duplizieren“ in der Ebenepalette rechts erscheint damit das folgende Bild:

Gimp Ebene duplizieren

Der nächste Schritt ist die neue Ebene zu entsättigen, dazu aus „Farben“ „Sättigung“ wählen und die Skalierung ganz auf 0 zu ändern. Das Bild erscheint zunächst Schwarz/Weiß.

Nun aus dem Menü „Filter“ „Weichzeichnen“ „Gaußscher Weichzeichner“ wählen und die Größe auf ~10 anpassen. Die Größe sollte an die Größe der Vorlage angepasst werden und ermöglicht die Auswahl der Details die hervorgehoben werden sollen. Ergebnis ist eine matschige Version der Vorlage.

Ebenenmodus Abziehen

Im nächsten Schritt wählen wir oberhalb der Ebenenpalette den Modus abziehen. Ergebnis ist eine überscharfe Version des Bildes. Was sich aber leicht mit dem direkt unterhalb der Modusauswahl vorhanden Regler für Deckkraft anpassen lässt. Für meine Zwecke war 25 ein ganz guter Wert.

Ebenenmodus Abziehen und Deckkraft 25

Gleichzeitig wird das Bild abgedunkelt was in diesem Fall zu etwas zu grünen Bereichen führt. Um dies zu korrigieren ist aus dem Menü „Ebenen“ die Funktion „Nach unten vereinigen“ zu wählen, und dann kann aus dem Menü „Farben“ und „Sättigung“ diese auf ca. 0,8 verringern werden. Hier das Ergebnis:

Geschärfte Variante.
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FFc-aktuell

Willkommen im FFc-Blog hier berichten wir aktuelles. Das Bild ist als Beispiel zu verstehen wie der Blog verwendet werden kann. Dieses ist entanden im Modellmuseeum Stockheim. (C) Modellbahnfreunde Stockheim, Roland Pfeifer.